Die Entwicklungsgeschichte des Floppy Diskettenlaufwerk
veröffentlicht von am 28. Dezember 2011 in Technik
Mit der Entwicklung des PCs stellte sich rasch die Frage, worauf man wichtige Daten speichern könnte. Am Anfang wurden die Daten auf Lochkarten übertragen. Man entwickelte danach verschiedene Größen von Floppys (Disketten) von 3,5 Zoll bis zu 8 Zoll Disketten. Hat man früher noch mit weichen 5,25 Zoll Disketten gearbeitet, setzen sich die später entwickelten 3,5 Zoll Disketten durch (ähnlich wie bei Videorecordern, wo sich auch nur ein System durchsetzte). Das dazugehörige Floppy Diskettenlaufwerk dient zum einen der Speicherung von Daten und zum anderen zum Lesen der auf der Diskette befindlichen Daten. Zuerst fanden die Diskettenlaufwerke ihren Platz im PC (internes Laufwerk), hierauf entdeckte man den Vorteil externer Laufwerke mit eigenem Gehäuse, die zum Beispiel über ein USB-Kabel an den PC oder den Laptop angeschlossen werden. Es gibt sie in verschiedenen Bauformen von 90 mm (3,5 Zoll) bis 200 mm (8 Zoll).
Ein Diskettenlaufwerk besteht aus mechanischen und elektronischen Elementen. Ein Schiebeschacht zum Einlegen und Auswerfen der Diskette führt dieselbe zum Schreib- und Lesekopf. Ein elektronisch geregelter Motor sorgt für gleichbleibende Geschwindigkeit beim Schreiben und Lesen der Daten. Hier werden auch die Schreibsignale auf die korrekte Feldstärke gebracht und gegebenenfalls die Lesesignale verstärkt. Ein Schrittmotor verschiebt den Schreib- und Lesekopf so, dass er die einzelnen Speicherspuren anfährt. Meist an der Hauptplatine des PCs befindet sich der Diskettencontroller, in welchem die weitere Verarbeitung stattfindet. Damit die Kommunikation zwischen Laufwerk und Rechner funktioniert, bedient man sich verschiedene Ebenen. Je nach Hersteller kann dies auf der Bitstrom-Ebene, auf der Datenblock-Ebene oder der Datei-Ebene sein. Die heutigen internen Disketten Laufwerke mit Flachbandkabel-Anschluss kommunizieren auf der unteren Bit Strom-Ebene. USB-Diskettenlaufwerke kommunizieren hingegen auf der Datenblock-Ebene.
Den Schreibkopf im Floppy Diskettenlaufwerk sollte man gelegentlich mit ISO-Propanol reinigen, da sich von den Disketten leicht bräunliche Oxidreste auf dem Kopf ablagern.


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